Transformation einer veralteten und unsicheren IT-Umgebung zu einer hochmodernen, sicheren und zukunftsfähigen Infrastruktur
Die bestehende IT-Infrastruktur des Kunden befand sich in einem desolaten Zustand: eine veraltete VMware-Umgebung, ein abgelaufenes ClearPass-System, zahlreiche nicht aktualisierte Server sowie eine unzureichend konfigurierte Firewall, die erhebliche Sicherheitsrisiken darstellte. Ziel war es, die komplette Umgebung zu modernisieren, abzusichern und zukunftsfähig aufzustellen.
Im ersten Schritt wurde Microsoft SCCM eingeführt, um ein zentrales Management für Clients und Server bereitzustellen. Dies ermöglichte eine konsistente Verwaltung aller Endgeräte und vereinfachte Updates und Patches erheblich.
Anschließend erfolgte die Migration von Sophos XGS auf eine FortiGate-Firewall mit einem neuen VLAN-Segmentierungskonzept. Dabei wurde ein konsequenter Least-Privilege- Ansatz verfolgt, sodass nur wirklich notwendige Regeln umgesetzt wurden – ein entscheidender Schritt zur Reduktion der Angriffsfläche.
Parallel dazu wurde die Virtualisierungsplattform vollständig von VMware auf Proxmox migriert, ergänzt um Proxmox Backup Server und eine Offsite-Replikation über drei Standorte, womit Ausfallsicherheit und Business Continuity sichergestellt wurden. Über 40 veraltete Server wurden auf Windows Server 2019 aktualisiert, wodurch Stabilität, Performance und Supportfähigkeit erheblich verbessert wurden.
Darüber hinaus wurden neue Services über Docker bereitgestellt, was Flexibilität und Skalierbarkeit erhöhte. Die bestehende Telefonanlage wurde durch eine Migration von 3CX in die Cloud modernisiert und mit SBC-Architektur hochverfügbar und standortunabhängig gemacht. Ergänzend wurde ein SD-WAN implementiert, um die Anbindung mehrerer Standorte performant, sicher und hochverfügbar zu gestalten.
Durch diese Maßnahmen wurde eine instabile und unsichere IT-Landschaft in eine strukturierte, moderne und hochsichere Umgebung transformiert.